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Susan’s Beauty Blog


Nur so kann Kosmetik wirken: Transepidermal

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by Susann Ellsworth | 07.09.2019 | Hautbehandlung

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Der Begriff "transepidermal" setzt sich zusammen aus dem Wort "trans-" und "epidermal". Ersteres ist eine aus dem Lateinischen übernommene Vorsilbe die ausdrückt, dass das zweitens Bezeichnete zu oder in etwas übergeht - nämlich in diesem Fall in die Epidermis: trans-epidermal. Warum ist das so etwas Besonderes, dass man es immer wieder gerade in Bezug auf Hautpflege und -behandlungen immer wieder liest und hört?

Ganz einfach: Weil es wichtig ist, dass etwas das in der Haut wirken soll, auch dorthin gelangt, wo die Zellen noch leben und es verwerten können. Eine liebe treue DMK-Kundin hat es vor vielen Jahren einmal sehr passend so ausdrückt: "Wenn ich Hunger habe reicht es doch auch nicht, wenn ich mir das Steak auf den Bauch lege - ich muss es schon essen!" Diesen Satz habe ich während meiner ganzen DMK-Laufbahn in über 20 Jahren nie wieder vergessen!

Aber wie funktioniert das genau, transepidermal?

Vitamine, Mineralien, Aminosäuren oder Fettsäuren in Cremes und Seren können nicht ohne Weiteres einfach so "in die Haut hinein spazieren". Denn die Haut hat eine ganz wichtige Funktion: Die Abwehr- und Schutzfunktion. Und die nimmt sie sehr ernst. Alles was zu groß, zu klein, zu sauer, zu basisch, zu leicht oder zu schwer ist wird von den "Türstehern" der Hautzellen und der Hautschichten nicht durch- oder reingelassen. Diese Türsteher bezeichnet man auch als Rezeptoren. Sie sind mit feinen Sensoren ausgestattet und stimmt etwas nicht, also erkennt die Haut einen Wirkstoff nicht wieder oder entspricht er nicht der eigenen Biochemie, dann wird er im besten Fall abgewiesen oder ignoriert. Manchmal gibt es aber auch "kleine oder größere Gefechte an der Tür", wenn der Eindringling z.B. agressiv ist oder unverträglich ist. Dann treten sogar Gegenreaktionen, Allergien, Überverhornungen, Irritationen, Schuppung oder Blasenbildung etc. auf.

Aber selbst wenn der Stoff von der Haut als "harmlos" aber nicht "haut identisch" eingestuft wird, tut er ja nichts Gutes weil die Zellen ihn nicht verwerten können. Wichtig bei Inhaltstoffen ist also, dass sie der eigenen Biochemie der Haut entsprechen und somit von den "Türstehern" durchgelassen werden. Dann sind sie "transepidermal". Die Stoffe gelangen ohne zu irritieren genau dahin, wo sie gebraucht werden um z.B. gegen vorzeitige #Hautalterung, #Pigmentflecken, #Akne, #Feuchtigkeitsmangel oder zu viel #Talg zu wirken. Damit die Nähr- und Vitalstoffe #transepidermal in die Haut eindringen und sich dort frei im wässrigen Zwischenzellbereich (Matrix) bewegen können, ist auch die Zusammensetzung der Cremes und Seren grundätzlich wichtig. Denn wenn hier stabilisierende Emulgatoren (Bindemittel) und zusätzliche, für die Wirkung nicht notwendige Stoffe wie Parfum oder übermäßige Konservierung zugemischt wurden, wirkt die Rezeptur irritierend und nicht transepidermal sondern liegt oben auf - wie das oben genannte Steak auf dem Bauch. Alle Rezepturen von DMK sind daher transepidermal formuliert und führen hautidentische Bausteine und Vitalstoffe zu, die die Haut wiedererkennt.

Mehr Info hier #dmkskin #dmkrrpm #dmkenzyme www.dannemking.com

Noch Fragen zum Thema oder allgemein zu Hautproblemen? Ich freu mich drauf!
Ihre Susan Ellsworth


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